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MEDIZINISCHE KOMPETENZ AUF VIER GEBIETEN. KARDIOLOGISCH, INTERNISTISCH-ONKOLOGISCH, MUSKULOSKELETTAL UND PNEUMOLOGISCH BESTENS BESETZT.

SPEZIALISTEN AUS DIVERSEN FACHRICHTUNGEN ARBEITEN HAND IN HAND UND NUTZEN DIE MODERNSTE TECHNIK.

Qualifizierte, vollamtliche Fachärzte aus den Bereichen Innere Medizin, Kardiologie, Rheumatologie, Physikalische Medizin und Rehabilitation, Pneumologie und Nephrologie stehen für die umfassende ärztliche Betreuung der Patienten zur Verfügung.

Bei Bedarf werden Konsiliarärzte aus den Fachrichtungen Psychiatrie, Radiologie, Onkologie, Endokrinologie, Urologie und Dermatologie beigezogen. Die medizinisch-technische Infrastruktur bewegt sich auf dem hohen Niveau einer modernen Rehabilitationsklinik.

Wer eine Operation oder eine schwere Erkrankung am Herzen überstanden hat, kann seine körperliche Belastbarkeit nur schwer einschätzen. Eine Rehabilitation für Herz und Kreislauf mit kontrollierter Leistungssteigerung bringt hier Sicherheit und Selbstvertrauen. Insbesondere, wenn in der Rehabilitation auch eventuell vorliegende Mehrfacherkrankungen interdisziplinär berücksichtigt werden.

Rehabilitation ist ein wichtiger Bestandteil im Gesundheitssystem. Sie kann stationär oder ambulant durchgeführt werden. Von der medizinischen Versorgung im Akutspital oder beim niedergelassenen Arzt unterscheidet sich die Rehabilitation jedoch erheblich.

Aufbautraining in stationärer oder ambulanter Rehabilitation
Im Zentrum der kardiovaskulären Rehabilitation steht die Verbesserung der Prognose im Sinne eines längeren Lebens bei bestmöglicher Lebensqualität. Bereits im Akutspital werden Herz-Kreislauf-Patienten medikamentös eingestellt. Danach sollte ein gezieltes kardiovaskuläres Aufbautraining erfolgen, das sinnvollerweise in der stationären oder ambulanten Rehabilitation stattfindet. Dort geben Kardiologen die exakt definierte und fortwährend angepasste Belastung für das kardiovaskuläre Training vor.

Kontrollierte Belastungssteigerung als zentrales Element der Rehabilitation
Speziell ausgebildete Physio- und Sporttherapeuten instruieren und betreuen in der kardiovaskulären Rehabilitation die individuellen Trainingseinheiten an modernen Ausdauergeräten. Das Trainingsprogramm der stationären Rehabilitation umfasst zudem noch Einzel- oder Gruppentherapien mit herzspezifischer Gymnastik, dosiertem Kraftausdauertraining und betreuten Ausdauerdisziplinen. Zusätzlich werden den Patienten physiotherapeutische Anwendungen sowie bei Bedarf auch eine psychologische Betreuung angeboten.

Begleitende Kurse für den langfristigen Genesungsprozess
Seminare zu krankheitsbezogenen Themen wie Rauchstopp, Ernährung und Stressbewältigung können den Genesungsprozess in der stationären und ambulanten Rehabilitation begleiten. Den Patienten wird gezeigt, wie sie Situationen unter Stress auch im Alltag gelassen meistern können. Hinzu kommen Vorträge und Gespräche, die das Verständnis für die empfohlene Änderung des Lebensstils und die Freude an der Bewegung vermitteln.

 

Die 3 Rehabilitationsarten im Überblick:

Frührehabilitation
Die Frührehabilitation ist speziell auf die besonderen Bedürfnisse von krankheitsbedingt stark beeinträchtigten Patienten zugeschnitten, die medizinisch noch nicht stabil sind und daher ärztliche und pflegerisch intensiver überwacht und betreut werden müssen. Die therapeutischen Massnahmen werden dabei an die eingeschränkte Belastbarkeit angepasst und erfolgen oftmals als Einzeltherapien im Patientenzimmer. In der Regel schliesst sich an die pflegeintensive Frührehabilitation eine dem individuellen Leistungsvermögen entsprechende stationäre Rehabilitation mit weiterem Trainingsaufbau an.

Ambulante Rehabilitation
Eine Operation oder schwere Erkrankung am Herzen führt unweigerlich zu einer Verunsicherung. Oft resultiert daraus eine Schonung, die aber genau das Falsche ist. Der Herzmuskel sollte vielmehr ein kontrolliertes Training aufnehmen. Genau dies ermöglicht die ambulante Rehabilitation, wobei Sie weiterhin zu Hause wohnen können. Zum ambulanten Angebot gehören Kurse zum Rauch-Stopp und zur Essensumstellung sowie individuelle Beratungsgespräche. Die ambulante Rehabilitation bietet sich an, wenn Krankheiten oder Funktionsstörungen weniger stark ausgeprägt sind oder diese im Anschluss an eine stationäre Rehabilitation erfolgt.

Stationäre Rehabilitation
Die stationäre Rehabilitation empfiehlt sich bei Herzinfarkt (Akuter Verschluss eines Herzkranzgefässes), nach Operationen am Herzen oder an den grossen Gefässen sowie beim Vorhandensein von multiplen Risikofaktoren u.a.m. Kriterien für eine stationäre Rehabilitation sind u.a. der Schweregrad der Krankheit oder Funktionsstörung, die notwendige Therapieintensität sowie der Pflege- und Betreuungsbedarf. Zudem verschafft die stationäre Rehabilitation einen Abstand zu stressauslösenden Faktoren und unterstützt bei ansprechendem Ambiente, Hotellerie und Gastronomie der Rehabilitationskliniken den Genesungsprozess.

Erkrankungen am Bewegungsapparat sind oft mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verbunden. Die muskuloskelettale Rehabilitation zielt daher darauf, den Schmerz zu beseitigen und die ursprüngliche Funktionsfähigkeit und Lebensqualität wiederherzustellen.

Mit zunehmendem Alter nehmen Beeinträchtigungen an Knochen, Gelenken, Wirbelsäule und Weichteilen zu. Da altersbedingt auch internistische Erkrankungen wie Diabetes oder Herzprobleme vermehrt auftreten, sind in der muskuloskelettalen Rehabilitation häufig Mehrfacherkrankungen zu behandeln. Bei gleichzeitigem Auftreten mehrerer Krankheitsbilder sowie nach schwereren Operationen am Bewegungsapparat empfehlen Operateure und behandelnde Ärzte oft eine stationäre Rehabilitation. Ist hingegen kein stationärer Aufenthalt notwendig, wird bei Bedarf eine ambulante Rehabilitation in Form von Physiotherapie verordnet. Dies ist vor allem bei akuten, entzündlichen und degenerativen Erkrankungen bei noch ausreichender Mobilität und Selbständigkeit der Fall.

Therapieziele auf verschiedenen Ebenen
Die Patienten kommen mit einer vom Operateur, Spezialisten oder Hausarzt gestellten Diagnose in die Rehabilitation – häufig in Verbindung mit therapeutischen Vorgaben. Gleich zu Beginn der Rehabilitation wird zusammen mit dem Patienten eine umfassende Standortbestimmung vorgenommen. Ärzte, Pflegefachleute, Physio- und Ergotherapeuten sowie Ernährungsspezialisten führen Gespräche und Untersuchungen durch, um die bestehenden Probleme zu ermitteln. Anhand der Ergebnisse erstellt das Team individuelle Therapiepläne und passt die Schmerzmitteldosierung an. Zudem klären die Fachkräfte zusammen mit dem Patienten den Bedarf an Hilfsmitteln und Orthopädietechnik sowie an Sozialberatung und psychologischer Unterstützung.

Steigerung der Leistungsfähigkeit
In der muskuloskelettalen Rehabilitation stehen neben der Schmerzbeseitigung meist Physiotherapie und Ergotherapie im Zentrum. Für die Patienten, bei denen die Operation noch nicht lange her ist, rücken zudem pflegerische Aspekte in den Fokus. Täglich stehen mehrere aktive und/oder passive Anwendungen in Einzel- und Gruppentherapien an. Insbesondere bei älteren Menschen ist auch die Umstellung auf eine proteinhaltige Nahrung von Bedeutung, da diese den Muskelaufbau unterstützt. Alle Beteiligten motivieren die Patienten zu grösstmöglicher Aktivität und fördern so das Selbstvertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit.

 

Die 3 Rehabilitationsarten im Überblick:

Ambulante Rehabilitation
Bei weitgehender Selbständigkeit in der Versorgung kann die muskuloskelettale Rehabilitation ambulant erfolgen. Im Vordergrund stehen aktive Therapieformen wie Physiotherapie, Ergotherapie und Medizinische Trainingstherapie. Zeigt die ambulante Rehabilitation keinen ausreichenden Therapieerfolg, so ist die stationäre muskuloskelettale Rehabilitation eine weitere Option, um eine intensivere Behandlung zu ermöglichen.

Stationäre Rehabilitation
Eine stationäre Rehabilitation ist angezeigt, wenn Schmerzen oder Einschränkungen in der Selbständigkeit eine ambulante Betreuung unmöglich machen. Während der stationären Rehabilitation stehen aktive Therapieformen wie Physiotherapie, Ergotherapie und Medizinische Trainingstherapie sowie die pflegerische Unterstützung im Vordergrund. Vor dem Austritt wird die Nachbetreuung durch Angehörige oder Spitex sowie eine eventuelle Fortführung der ambulanten Therapie besprochen. Bei Bedarf werden sozialdienstliche Themen abgeklärt. Der zuweisende Hausarzt und/oder der Spezialist erhalten einen ausführlichen Abschlussbericht.

Interdisziplinäre ambulante Rehabilitation
Die interdisziplinäre ambulante Rehabilitation orientiert sich an den Angeboten der stationären Rehabilitation, beinhaltet aber Übernachtungen zuhause. In der Regel erlaubt der Zustand des Patienten bei dieser Rehabilitationsform noch keine Entlassung in eine ambulante Rehabilitation. Für eine Kostengutsprache der Krankenversicherer gilt auch bei dieser muskuloskelettalen Rehabilitation, dass eine Verbesserung der Beeinträchtigungen erwartet wird.

Nach einem Krebsleiden ist zunächst nichts mehr wie zuvor. Die onkologische Rehabilitation umfasst daher interdisziplinäre Massnahmen, damit die Betroffenen ihr Leben trotz Krankheit und kräftezehrender Therapie in grösstmöglicher Selbständigkeit gestalten können.

Der behandelnde Chirurg oder Onkologe (Spezialist für Krebserkrankungen) zieht eine Rehabilitation in Betracht, wenn starke Funktionseinschränkungen und/oder Reaktionen auf die Chemo- oder Strahlentherapie (Behandlung mit hochenergetischen, ionisierenden Strahlen, um verbleibende Tumorzellen zu zerstören) vorliegen. Für eine stationäre Rehabilitation sprechen zudem Mangel- oder Fehlernährungen sowie das Fehlen einer ausreichenden Betreuung zuhause. Künstliche Ernährung, ein neu angelegter künstlicher Darmausgang, Drainagen zur Ableitung von Wundsekret oder Wundheilungsstörungen sind weitere Gründe für eine stationäre Rehabilitation.

Interdisziplinäre Kompetenz
Während des Rehabilitationsaufenthalts finden fortlaufend Gespräche und Untersuchungen statt, um die physische und psychische Situation zu erfassen. Ein Team an Fach- und Konsiliarärzten, Psychiatern, Psychologen sowie spezialisierten Pflegekräften erkennen etwaige Veränderungen und leiten entsprechende Massnahmen ein. Zudem trägt ein breites Angebot an Bewegungs-, Ergo-, Kunst- und Musiktherapie sowie auch eine individuelle Ernährungstherapie zum Wohlbefinden und einer bestmöglichen Genesung bei. Generell unterstützen ein ansprechendes Ambiente, eine gute Hotellerie und eine vorzügliche Gastronomie das Wohlgefühl während der Rehabilitation.

Weitsichtig organisierter Austritt
Der Austritt aus der onkologischen Rehabilitationsklinik wird unter Einbindung der Angehörigen frühzeitig organisiert. Hierbei klären Fachleute u.a. die Pflegeressourcen in der Familie oder bei der spitalexternen Onkologiepflege ab und vereinbaren den nächsten Kontrolltermin beim Chirurgen oder Onkologen. Vor dem Aufenthaltsende werden zudem Empfehlungen zur Ernährung und Bewegung besprochen und nach Hause mitgegeben.

 

Die 3 Rehabilitationsarten im Überblick:

Postoperative onkologische Rehabilitation
Nach einer operativen Tumorbeseitigung kann der Chirurg in Absprache mit dem Patienten einen stationären Rehabilitationsaufenthalt beantragen. Dies ist vor allem der Fall, wenn die Ernährung über Sonden erfolgen muss oder neu ein künstlicher Darmausgang angelegt wurde. Ebenso spricht für eine stationäre Rehabilitation, wenn noch Drainagen vorhanden sind oder Störungen in der Wundheilung vorliegen.

Im Vordergrund der Behandlung stehen vornehmlich funktionelle Störungen des Körpers, aber auch psychische Veränderungen und Leiden. Je nach Infrastruktur sowie medizinischer und pflegerischer Fachkompetenz der Rehabilitationsklinik kann die Verlegung bereits in einem recht frühen Stadium erfolgen.

Allgemeine onkologische Rehabilitation
Die Krankheit Krebs und ihre Behandlung mit Chemo- und/oder Strahlentherapie (Behandlung mit hochenergetischen, ionisierenden Strahlen, um verbleibende Tumorzellen zu zerstören) bewirken oft tiefgreifende körperliche, psychische und soziale Beeinträchtigungen. Diese können mit einer onkologischen Rehabilitation aufgefangen werden. Eine zielorientierte onkologische Rehabilitation kann zu jedem Zeitpunkt der Krebserkrankung erfolgen. Beantragt wird sie vom behandelnden Onkologen in Absprache mit dem Patienten. Das Ziel ist die Verbesserung der Lebensqualität und die leichtere Wiedereingliederung in den Alltag und das Berufsleben.

Ambulante onkologische Rehabilitation
In der Schweiz leben mehr als 317’000 Menschen mit der Diagnose Krebs. Bei 60’000 Menschen liegt die Diagnose 2 bis 5 Jahre zurück. Diese Personen brauchen weiterhin Nachbetreuung und Nachkontrollen. Die ambulante onkologische Rehabilitation ist hierfür geeignet, sofern die Patienten nicht mehr spital- oder pflegebedürftig sind, aber nach wie vor durch verschiedene Fachpersonen betreut werden müssen.

Bei einer akuten oder chronischen Lungenerkrankung folgt in der Regel auf einen Aufenthalt im Spital oder auf eine Operation eine pulmonale Rehabilitation. Denn diese ist ein wichtiger Therapiebestandteil, um die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität zu verbessern. Sie hilft, die selbständige Alltagsbewältigung und die soziale Integration der Patienten zu erhalten, gegebenenfalls auch die Arbeitsfähigkeit wieder herzustellen.

Insbesondere bei chronischen Lungenerkrankungen sind die Betroffenen neben häufigen Infekten oft durch eine zunehmende Leistungsminderung und Inaktivität beeinträchtigt. Deshalb können Patienten von einem gezielten pulmonalen Aufbautraining sehr profitieren. Dies ist vor allem bei folgenden Lungenerkrankungen der Fall: chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), Lungenemphysem, Asthma bronchiale (Chronisch entzündliche Erkrankung der Bronchien, die zu anfallsartig auftretenden Atembeschwerden führt), Lungenfibrose oder pulmonale Hypertonie (Bluthochdruck, dauerhafte, krankhafte Erhöhung des Blutdruckes in den Arterien), aber auch nach schwerer Lungenentzündung oder Lungenoperationen.

Individuelle Therapieangebote fördern die Lebensqualität
Das Behandlungskonzept der pulmonalen Rehabilitation sieht in der Regel individuell abgestimmte Einzel- und Gruppentherapien vor. Diese geschehen unter engmaschiger ärztlicher Begleitung und physiotherapeutischer Anleitung. Atemtherapien dienen dazu, die Lungenkapazität und die Atemtechnik zu verbessern sowie die Atemmuskulatur zu kräftigen. Weitere Therapieinhalte sind Anleitungen zum erleichterten Abhusten von Schleim und wie man atemerleichternde Körperstellungen einnimmt.

Begleitetes Gehtraining, Gymnastik, Ergometertraining und Medizinische Trainingstherapie an ausgewählten Geräten fördern den Kräfte- und Konditionsaufbau. Unterstützend erfolgen Inhalationstherapien, wo nötig auch eine Sauerstoffzufuhr. Ergänzend helfen Manuelle Therapien, Massagen und Wärmeanwendungen zur Entspannung und Schmerzlinderung. Der Patient wird in die individuelle Programmgestaltung miteinbezogen. So lernt er unter Anleitung einzuschätzen, wie er mit seinen eigenen Handlungen den Krankheitsverlauf verbessern kann.

Ergänzende Behandlungsangebote
Die pulmonale Rehabilitation aktiviert und fördert die individuellen Ressourcen. Denn diese ermöglichen einen Übergang in ein möglichst eigenständiges und aktives Leben im Alltag. In Beratungen und Seminaren erhält der Patient wichtige Informationen über seine Erkrankung sowie den Umgang mit Inhalations- und Atemtherapie-Geräten. Ebenso lernt er, ein kontinuierliches Training zuhause fortzuführen.

Eine Ernährungsberatung begleitet den in diesen Krankheitssituationen oft erhöhten Energiebedarf. Zur Reduktion der pulmonalen Risikofaktoren erfolgt bei Bedarf eine Rauchstoppberatung, gegebenenfalls auch mit medikamentöser Unterstützung.

Die chronische Beeinträchtigung durch eine Lungenerkrankung ist im Alltag oft sehr belastend. Daher stehen bei Bedarf eine psychiatrische oder psychotherapeutische Unterstützung sowie nach Wunsch auch eine seelsorgerische Begleitung zur Verfügung.

Je nach Lebensphase gilt es zudem, die beruflichen Möglichkeiten neu zu beleuchten. Deshalb hilft die Sozialberatung, den individuellen Unterstützungsbedarf für eine Integration in den weiteren Berufsalltag zu klären.

 

Die 2 Rehabilitationsarten im Überblick:

Ambulante pulmonale Rehabilitation
Eine ambulante pulmonale Rehabilitation eignet sich für Patienten, die nach einem Spitalaufenthalt oder auch nach vorangehender stationärer Rehabilitation von Zuhause aus ein gezieltes und begleitetes Lungentraining fortführen möchten. Voraussetzung ist eine ausreichende körperliche Belastbarkeit. Ebenso muss es natürlich in Wohnortnähe eine gut erreichbare und spezialisierte Rehabilitationseinrichtung geben.

Zu Beginn der ambulanten Rehabilitation findet in der Regel eine ärztliche Eintrittsuntersuchung statt. Ziel der meist zweimal wöchentlich stattfindenden Therapieeinheiten ist eine weitere Verbesserung der Atemtechnik und der Kondition, um eine bestmögliche Selbstständigkeit im Alltag zu erhalten. Alle diese Massnahmen tragen zur Steigerung der Lebensqualität bei.

Stationäre pulmonale Rehabilitation
Nach vorangehendem Spitalaufenthalt bietet sich vor allem bei krankheitsbedingt noch deutlich beeinträchtigten Patienten eine stationäre pulmonale Rehabilitation an. Neben der ärztlichen Betreuung erfolgen tägliche physio- oder ergotherapeutische Anwendungen in einem individuell an die eingeschränkte Belastbarkeit angepassten Behandlungskonzept.

In ausgiebigen Schulungen übt der Patient den förderliche Umgang mit der Erkrankung sowie die Handhabung von Inhalationsgeräten und anderen Hilfsmitteln. Ergänzend werden Themen wie Rauchstopp und Infektionsvermeidung behandelt. Die Patienten werden motiviert und angeleitet, das Erlernte im Weiteren in den Alltag zu integrieren. Gerne werden nach Wunsch auch die Angehörigen zum Behandlungsablauf informiert und unterstützend einbezogen. Das Ziel des Rehabilitationsaufenthalts ist eine befreite Atmung in einem wieder weitgehend normal geführten Leben.

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Dr. med. Annemarie Fleisch Marx

Chefärztin
Fachärztin FMH für Innere Medizin, Rheumatologie, Physikalische Medizin und Rehabilitation

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Dr. med. Ruth Fleisch-Silvestri

Chefärztin
Fachärztin FMH für Innere Medizin, Psychosomatische und Psychosoziale Medizin SAPPM

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